Unser Oberbürgermeister hat seine
Haushaltsrede mit einem Motto geschlossen,
mit einem Wort des heiligen Franz von Assisi.
Ein Motto hat die Funktion eines Leitgedankens
und der Leitgedanke, den Sie uns mitgegeben
haben lautete: „Tu erst das Notwendige, dann
das Mögliche, und plötzlich schaffst du das
Unmögliche.“
Da will ich Ihnen dann gerne folgen, und mich
ebenfalls an Franz von Assisi orientieren, stelle mein
Motto aber an den Anfang meiner Ausführungen:
„Tue den Mund auf für die Stummen und führe
die Sache derer, die verlassen sind.“
Die diesjährige Haushaltsdebatte verlangt von uns im
Kontext der sich allgemein zuspitzenden Finanz- und
Schuldenkrise eine neue Qualität bei der Beurteilung
der uns drohenden Überschuldung.
Es ist keine Frage mehr, die kommunale Pleite steht
bevor. Es geht nur noch um die Frage, wann der
Zeitpunkt erreicht ist, und hier wage ich die
Prognose: in weniger als 10 Jahren.
Download: Rede 2012 Dr. Günther Serfas
Haushalt 2012
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